9. Podiumsdiskussion am 9.9.2026 in Hamburg im Mövenpick Hotel

Steigende Compliance-Anforderungen in Zeiten von Protektionismus und stagnierendem Wachstum. Geht das für den europäischen Mittelstand gut aus?

In unserer Podiumsveranstaltung bringen wir Themen der erweiterten Hersteller- und Produktverantwortung mit der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage zusammen und betrachten die Herausforderungen für Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln. Kostenlos für VERE Mitglieder!

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News

PPWR Kennzeichnung über Begleitdokumente eingeschränkt möglich

Ab dem 12. August 2026 gelten neue Kennzeichnungspflichten nach der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Für Verpackungen, die zu diesem Zeitpunkt bereits hergestellt wurden und auf Lager liegen, gibt es nun eine wichtige Klarstellung: Sie müssen weder vernichtet noch nachbearbeitet oder neu gekennzeichnet werden. Die erforderlichen Angaben können in diesem Fall über Begleitdokumente bereitgestellt werden. Für nach dem 12. August 2026 hergestellte Verpackungen gilt diese Möglichkeit dagegen nur unter bestimmten Voraussetzungen.
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EU verhängt Rekordstrafe gegen AliExpress

550 Millionen Euro Strafe für AliExpress, zuvor 200 Millionen Euro gegen Temu: Die Europäische Union verschärft ihr Vorgehen gegen Online-Marktplätze, auf denen illegale und unsichere Produkte verkauft werden. Die Entscheidungen betreffen nicht nur die Plattformen selbst, sondern haben weitreichende Folgen für Händler, Hersteller, den EU-Binnenmarkt und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR).
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Braucht Europas Stromzukunft Batteriespeicher?

Europa produziert immer mehr Strom aus Wind und Sonne doch ein wachsender Teil dieser sauberen Energie geht verloren. Überlastete Netze, negative Strompreise und fehlende Speicherkapazitäten bremsen die Energiewende. Ein neues EU-Abkommen soll das ändern und macht Batteriespeicher erstmals zu einem zentralen Baustein der europäischen Energiepolitik. Gleichzeitig bleiben Regulierung, Rohstoffversorgung und der Aufbau einer eigenen Batterieindustrie große Herausforderungen.
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EU-Verpackungsverordnung: wachsende Bürokratie droht trotz nachhaltiger Ziele

Die neue EU-Verpackungsverordnung soll Verpackungen umweltfreundlicher machen und die Kreislaufwirtschaft stärken. Die IHK für Oberfranken Bayreuth unterstützt diese Ziele ausdrücklich. Gleichzeitig schlägt sie Alarm: Fehlende Planungssicherheit, umfangreiche Nachweispflichten und zusätzliche Bürokratie könnten vor allem kleine und mittlere Unternehmen ausbremsen.
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China übernimmt Europas Fachhandel: Fairer Wettbewerb auf dem Prüfstand

Während die geplante Übernahme eines der größten Elektronikfachhändlers in Europa durch den chinesischen Handelskonzern JD.com weiterhin geprüft wird, präsentiert das Unternehmen den Zusammenschluss als Chance für mehr Technologie, Wachstum und Kundenvertrauen. Kritiker richten den Fokus dagegen auf offene Wettbewerbs-, Sicherheits- und Datenschutzfragen mit möglichen Folgen für den gesamten europäischen Elektronikhandel.
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VerpackDG: Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen

Dem neuen Verpackungsrecht steht nun nichts mehr im Weg: Das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) kann gemeinsam mit den zentralen Vorgaben der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) am 12. August 2026 in Kraft treten. Das VerpackDG soll den nationalen Rahmen für die Umsetzung der EU-Verordnung 2025/40 schaffen und insbesondere Zuständigkeiten, Registrierung, Kontrollen und die erweiterte Herstellerverantwortung regeln. Während bestehende Strukturen weitgehend erhalten bleiben, steigt der Anpassungsdruck für Unternehmen.
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3-Euro-Gebühr gegen Billig-Boom: EU-Zollreform trifft Temu, Shein und AliExpress

Seit dem 1. Juli gilt für Kleinsendungen aus Nicht-EU-Ländern eine neue Zollregel: Die bisherige Freigrenze bis 150 Euro entfällt, stattdessen werden mindestens drei Euro Zoll pro Warengruppe fällig. Die EU will damit den Wettbewerb fairer gestalten und Billigimporte eindämmen. Doch erste Einschätzungen zeigen: Für Temu, Shein und AliExpress könnte die Reform deutlich weniger Folgen haben als erhofft.
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Besteht der Mittelstand Regulierung im globalen Wettbewerb?

Der Mittelstand steht unter Druck wie selten zuvor! Neue europäische Vorgaben, steigende Compliance-Anforderungen, internationale Wettbewerber mit völlig unterschiedlichen Rahmenbedingungen, Cybersecurity, Kreislaufwirtschaft und der Einsatz von KI – all das muss gleichzeitig bewältigt werden. Die entscheidende Frage lautet: Wie kann der Mittelstand wettbewerbsfähig bleiben, ohne an der zunehmenden Regulierung zu scheitern?
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PPWR: Unterschiedliche Rechtsauffassung bei Eigenmarken

Die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR verändert die Rollenverteilung zwischen Handel, Markeninhabern und Lieferanten. Besonders bei Eigenmarken ist umstritten, wer künftig als verantwortlicher Erzeuger gilt. Während die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) den Handel stärker in der Pflicht sieht, verweisen Teile des Lebensmitteleinzelhandels auf die tatsächliche Kontrolle über Entwicklung und Produktion der Verpackungen.
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EU-weites Pfandsystem für Lithium-Gerätebatterien?

Die neue Rücknahmepflicht für E-Zigaretten ist ein großer Schritt für Handel und Hersteller. Doch die Debatte geht weiter: Der WWF fordert ein Verbot von Einweg-Vapes und ein Pfandsystem für Lithium-Batterien. Somit wird die Frage, ob Verbote oder funktionierende Rücknahme- und Recyclingstrukturen der bessere Weg sind, weiterhin intensiv debattiert.
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