Amazon setzt auf weniger Plastik und intelligentere Verpackungen

Amazon konzipiert seine Versandverpackungen mit weniger Plastik und mehr passgenauem Papier. Verpackungsoptimierung wird damit zum Wettbewerbsfaktor und für Händler steigt der Druck, Versandmaterial neu zu denken.

Amazon reduziert den Plastikanteil seiner Versandverpackungen in Nordamerika deutlich. 2025 enthielten noch 27 Prozent der Sendungen Einweg-Plastikverpackungen, nach 37 Prozent in 2024 und 65 Prozent in 2023. Für Hersteller und Händler, die Amazons Fulfillment-Netzwerk nutzen, ist diese Entwicklung besonders interessant, denn die Verpackungsstandards des Konzerns beeinflussen Materialeinsatz, Produktgestaltung und Versand.

Verpacken mit weniger Material

Ein wichtiger Hebel sind neue Verpackungsmaschinen. Sie fertigen passgenaue Papierverpackungen und ersparten Amazon nach eigenen Angaben 2025 in Nordamerika 288 Millionen Plastikbeutel. Gleichzeitig stieg dort der Anteil der Sendungen mit Verpackungen, die über haushaltsnahe Systeme recycelbar sein sollen, auf 73 Prozent.

Weltweit bleibt der Verzicht auf zusätzliche Amazon-Verpackungen dagegen begrenzt. Nur 11 Prozent der Pakete kamen 2025 ohne zusätzliche Hülle aus, obwohl inzwischen 28MillionenProdukte für das entsprechende Programm zertifiziert sind. Auch für Europa gewinnt das Thema weiter an Gewicht; die PPWR erhöht den Druck, Materialverbrauch, Recyclingfähigkeit und Leerraum stärker zu berücksichtigen und Verpackungsoptimierung wird damit zunehmend zur Kosten-, Compliance- und Wettbewerbsfrage.

Der VERE e.V. ist mit den beteiligten Kreisen in Kontakt und hält seine Mitglieder mit dem „VERE Insider“ über die weitere Entwicklung informiert.      

Noch nicht VERE-Mitglied? Jetzt schnell hier VERE-Mitglied werden!

Bei Fragen oder konkreten Anfragen sind wir für Sie ansprechbar.
Christoph Brellinger
Kontakt

Christoph Brellinger
Geschäftsführer

Tel.: 040 750687 – 200

info@vereev.de