Batteriebrände verhindern: Sichere Rücknahme wird immer wichtiger

Das Bundesumweltministerium will gemeinsam mit Industrie, Handel und Entsorgungswirtschaft gegen Batteriebrände vorgehen. Geplant sind bessere Rücknahmemöglichkeiten, gezielte Verbraucherinformationen und mehr betrieblicher Brandschutz.

Batteriebrände entwickeln sich zu einer ernsten Gefahr für die Entsorgungswirtschaft. Falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus können Brände auslösen, Beschäftigte gefährden, Recyclinganlagen zerstören und damit die Recycling-Infrastruktur und wertvolle Rohstoffkreisläufe bedrohen.

Rücknahme, Schulungen und Verbraucherinformation im Fokus

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) soll Schulungen für Beschäftigte kommunaler Entsorgungsbetriebe ausbauen und seinen Leitfaden zur Annahmetheke auf Wertstoffhöfen aktualisieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) entwickelt Empfehlungen für eine verbraucherfreundliche Rücknahme von Elektroaltgeräten im Handel. Das BMUKN prüft außerdem eine gemeinsame Sammelgruppe für batteriebetriebene Altgeräte im Elektro- und Elektronikgerätegesetz.

Herstellerorganisationen und Entsorgungswirtschaft sollen ihre Informationskampagnen abstimmen und stärker auf Brandgefahren hinweisen. Ein einheitlicher Aufkleber für Sammelbehälter in Haushalten und Betrieben soll die richtige Entsorgung erleichtern. Zudem plant die Versicherungswirtschaft eine Fachveranstaltung zum betrieblichen Brandschutz nach VdS-Norm 2517.

#LithiumVEREint: Ein konkreter Beitrag zur Brandvermeidung

Ergänzend setzt die Initiative #LithiumVEREint bei der Verbraucheraufklärung an. Im Rahmen der EAR-Aktionswochen „Jeder Stecker zählt!“, aber auch darüber hinaus, können Hersteller und Händler ein Hilfspaket mit Informationsmaterialien und Anleitungen zur sicheren Akku-Entsorgung anfordern.

Werden Sie Teil von #LithiumVEREint! Unterstützen Sie die sichere Entsorgung von Altgeräten, helfen Sie Brände zu verhindern und schützen Sie Beschäftigte sowie Recyclinganlagen: Fordern Sie jetzt Ihr Hilfspaket an und setzen Sie ein Zeichen für mehr Sicherheit!

Der VERE e.V. ist mit den beteiligten Kreisen in Kontakt und hält seine Mitglieder mit dem „VERE Insider“ über die weitere Entwicklung informiert.      

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