Event startet in
00Tage00Stunden00Minuten00Sekunden
Probleme mit Produkt-Bürokratie? Jetzt mitreden!
9. Podiumsdiskussion am 9.9. in Hamburg im Mövenpick Hotel

Amazon, ZSVR, Stiftung ear und viele mehr: Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie live Ihre Fragen. Neue Regulierungen, steigender Wettbewerbsdruck, wachsende Compliance-Anforderungen: Erfahren Sie, wie insbesondere KMU nun zukunftssicher handeln können.

×

Machtkampf um Ceconomy-Deal

Die geplante Übernahme von Ceconomy durch JD.com wird zum Testfall für den Umgang der EU mit chinesischen Unternehmen und staatlichen Subventionen. Während Brüssel den Deal prüft, erschwert China die Zusammenarbeit mit EU-Behörden.

Die geplante Übernahme des Handelskonzerns Ceconomy, zu dem auch Europas größter Elektronikfachhändler gehört, durch den chinesischen Onlinehändler JD.com entwickelt sich zu einem Präzedenzfall für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und China. Im Zentrum steht die Frage, wie weit die EU chinesische Unternehmen und staatliche Unterstützung kontrollieren darf. JD.com will Ceconomy für rund 2,2 Milliarden Euro übernehmen und hält bereits 82,5 Prozent der Stimmrechte. Die deutschen Behörden genehmigten den Einstieg unter Auflagen, während die EU den Deal weiter prüft. Die EU-Kommission prüft nach der Foreign Subsidies Regulation, ob staatliche Vorteile aus China JD.com einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben und inwieweit dies den europäischen Wettbewerb beeinträchtigt.

Peking sanktioniert Kooperation mit EU

China untersagt bestimmten Unternehmen und Personen ab Mitte August 2026, Informationen an EU-Wettbewerbsbehörden weiterzugeben. Damit geraten Unternehmen zwischen zwei Rechtsordnungen: Wer Daten an die EU liefert, riskiert möglicherweise Sanktionen in China; wer chinesische Vorgaben befolgt, könnte Maßnahmen der EU ausgesetzt sein.

Ein Scheitern der Transaktion erscheint derzeit dennoch unwahrscheinlich. Die EU-Prüfung läuft bereits seit Monaten, sodass viele relevante Daten vorliegen dürften. Die chinesische Intervention ist daher vor allem ein politisches Signal.

Der VERE e.V. ist mit den beteiligten Kreisen in Kontakt und hält seine Mitglieder mit dem „VERE Insider“ über die weitere Entwicklung informiert.      

Noch nicht VERE-Mitglied? Jetzt schnell hier VERE-Mitglied werden!

Bei Fragen oder konkreten Anfragen sind wir für Sie ansprechbar.
Christoph Brellinger
Kontakt

Christoph Brellinger
Geschäftsführer

Tel.: 040 750687 – 200

info@vereev.de

Exklusiver Inhalt – nur für VERE Mitglieder
  • Politische Vertretung Ihrer Interessen bei der erweiterten Herstellerverantwortung
  • Preisvorteile auf Leistungen der take-e-way GmbH und trade-e-bility GmbH
  • Kostenlose anwaltliche Erstberatung bei Problemen durch Verkauf
  • Jährlich kündbar, keine lange Bindung
  • News Inhalt sofort durch Mitgliedsnummer freischalten
Jetzt hier Mitglied werden für nur 25 Euro im Jahr!
Mitgliedsnummer unbekannt?