9. Podiumsdiskussion am 9.9.2026 in Hamburg im Mövenpick Hotel

Steigende Compliance-Anforderungen in Zeiten von Protektionismus und stagnierendem Wachstum. Geht das für den europäischen Mittelstand gut aus?

In unserer Podiumsveranstaltung bringen wir Themen der erweiterten Hersteller- und Produktverantwortung mit der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage zusammen und betrachten die Herausforderungen für Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln. Kostenlos für VERE Mitglieder!

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News

PPWR-Chaos zum 12. August: Politik schwankt, Wirtschaft will Planungssicherheit

Die Debatte um die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) ist noch nicht beendet. Nachdem vergangene Woche vielerorts berichtet wurde, dass Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sich für eine Verschiebung der neuen EU-Verpackungsverordnung einsetzen wolle, hat das Bundesumweltministerium von dieser Position inzwischen scheinbar Abstand genommen. Mehr als 120 Unternehmen und Verbände hatten sich zuvor mit einem gemeinsamen Appell an EU-Kommission, Parlament und Rat bereits gegen jede Verzögerung oder Neuverhandlung der PPWR gestellt.
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Kostenlose PPWR-Sprechstunde für VERE-Mitglieder

Ab dem 12.08.2026 gelten für Händler die neuen Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung „PPWR“ (Packaging and Packaging Waste Regulation) sowie voraussichtlich das neue VerpackDG. Viele Unternehmen stehen kurz vor der Umsetzung noch vor offenen Fragen. Am 16.07.2026 lädt die Handelskammer Hamburg gemeinsam mit der Energiegemeinschaft Hamburg und dem VERE e.V. zur offenen Online-PPWR-Sprechstunde ein. Expertin Imke Michels von trade-e-bility gibt zunächst einen kompakten Überblick über PPWR und VerpackDG, anschließend können die Teilnehmer ihre Fragen direkt stellen. Die Veranstaltung findet am späten Nachmittag online statt und ermöglicht so eine flexible Teilnahme – auch aus dem Sommerurlaub heraus.
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VerpackDG-Hintergründe für Insider

Der Bundestag hat ein neues Verpackungsrecht beschlossen, das die Spielregeln für Hersteller und Händler deutlich verschärft: höhere Recyclingquoten, strengere Materialvorgaben und neue Kostenanreize sollen Verpackungen kreislauffähiger machen. Ab 2028 gilt eine 75-Prozent-Recyclingquote für Kunststoffe, ab 2030 sogar 80 Prozent. Wer weiter auf schwer recycelbare Verpackungen setzt, zahlt künftig drauf. Wie reagieren die Betroffenen?
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Europa stellt sich Handelskonflikt: EPR als Mittel gegen Druck aus China

Die EU verschärft ihren Handels-Kurs gegenüber China: Dumpingpreise aus industrieller Überproduktion setzen Europas Wirtschaft unter Druck, während die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen und Lieferketten ein wachsendes geopolitisches Risiko bleibt. In den Fokus rückt deshalb die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), einst als bloße Bürokratie kritisiert, heute als möglicher Hebel für mehr Kreislaufwirtschaft und weniger Rohstoffabhängigkeit gehandelt. Können Europas strikte Regeln der erweiterten Herstellerverantwortung die Lösung gegen Chinas Produktflut sein?
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Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie

Teil des Aktionsprogramms sind auch rechtliche Verbesserungen, wie zum Beispiel ein neues nationales Textilgesetz sowie das angestrebte Verbot von elektronischen Einweg-Zigaretten, die Novellen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, des Verpackungsrechts und der Ersatzbaustoffverordnung. Deutschland bringt sich zudem maßgeblich in die Verhandlungen um ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz auf EU-Ebene sowie das UN-Plastikabkommen ein.
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Update zum Bevollmächtigten

Die Reform der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im EU-Umwelt-Omnibus sorgt weiterhin für Streit zwischen Rat und Parlament. Während die Mitgliedstaaten den Kommissionsvorschlag bereits abgelehnt haben, gehen die Positionen im Parlament auseinander – von gezielten Ausnahmen für kleine Unternehmen bis hin zur kompletten Ablehnung. In den kommenden Monaten entscheidet sich, wie es mit dem Vorhaben weitergeht.
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Österreich: Immer mehr Lithiumbatterien im Restmüll

Die Zahl der im Restmüll entsorgten Lithiumbatterien hat in Österreich innerhalb der vergangenen zehn Jahre deutlich zugenommen. Das berichtet der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) mit Verweis auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Montanuniversität Leoben. Forscher hätten dabei im Schnitt acht Lithiumbatterien je Tonne Restmüll gefunden. Das entspreche rund 70 Lithiumbatterien pro Sammelfahrzeug mit einer Ladekapazität von etwa 8,5 Tonnen. Insgesamt habe sich die Zahl der Fehlwürfe dadurch innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. 
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Kostenlos zum VERE-Podium in Hamburg

Wie besteht der Mittelstand zwischen Regulierung und globalem Wettbewerb? Beim kommenden VERE-Podiumsevent am 9. September im Mövenpick Hotel Hamburg sprechen die VERE-Mitglieder mit den Entscheidern, die Regulierungen und Marktüberwachung verantworten: Dr. Justine Karoline Hafner (Bundesumweltministerium), Christoph Petri (DIHK), Andreas Siegmund (Marktüberwachung Hamburg), Alexander Goldberg (Stiftung EAR), Dr. Bettina Sunderdiek (Verpackungsregister), Dr. Benedikt Rohrßen (TaylorWessing), Stephan Tromp (HDE/IFS), Olaf Dechow (Otto Group), Eike Klein (Amazon) und Oliver Friedrichs (VERE/take-e-way). Kostenlos für VERE-Mitglieder und take-e-way/trade-e-bility-Kunden, jetzt schnell Ihren Platz sichern!
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Ausnahme von Entfernbarkeit und Austauschbarkeit von Batterien

Grundsätzlich müssen in Produkte eingebaute Gerätebatterien vom Endnutzer entnommen und ausgetauscht werden können. Aus Sicherheitsgründen sind bestimmte Produkte jedoch von dieser Anforderung ausgenommen, dann genügt es, wenn die Batterien von unabhängigen Fachleuten entnommen und ersetzt werden können. Eine EU-Initiative soll nun verdeutlichen, welche Produkte oder Produktkategorien unter diese Ausnahmeregelung fallen.
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Suspendierung des Bevollmächtigten? Erste Lesung am 5. Oktober

Wird die Pflicht zur Benennung eines Bevollmächtigten vorübergehend aufgehoben? Am 5. Oktober 2026 steht die entscheidende EU-Parlamentslesung an. Die Kommission verspricht Bürokratieabbau und Wettbewerbsvorteile, doch VERE warnt vor Risiken für seine Mitglieder und Vollzug.
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